Plaka ist die Seele Athens. Während auf der Akropolis über dir die Jahrtausende thronen, schlenderst du unten durch verwinkelte Gassen, vorbei an neoklassizistischen Häusern mit bunten Fensterläden, unter Bougainvilleen hindurch und an kleinen Tavernen vorbei, aus denen der Duft von gegrilltem Oktopus und frischem Oregano weht. Und mittendrin, am Nordhang der Akropolis versteckt wie ein Geheimnis, liegt Anafiotika – ein winziges Kykladendorf, das sich anfühlt, als hätte jemand ein Stück Santorin mitten in die Großstadt verpflanzt.
Zusammen bilden Plaka und Anafiotika das historische Herz Athens und den idealen Startpunkt für jeden Besuch der griechischen Hauptstadt. Dieser Guide führt dich durch beide Viertel, zeigt dir die schönsten Ecken, die besten Restaurants und gibt dir die praktischen Infos, die du für einen entspannten Besuch brauchst.
Geschichte: Von der Antike bis heute
Plaka – das älteste Viertel Athens
Plaka liegt am Nord- und Osthang der Akropolis und gehört zu den ältesten durchgängig bewohnten Stadtvierteln Europas. Der Name leitet sich vermutlich vom albanischen Wort „pliak" (alt) ab – Siedler aus dem Epirus brachten den Begriff im Mittelalter mit. Andere Theorien führen den Namen auf eine antike Steintafel (griechisch: plaka) zurück, die im Viertel gefunden wurde.
Unter osmanischer Herrschaft (1456–1833) war Plaka das Zentrum des Athener Lebens. Türkische Bäder, byzantinische Kirchen und einfache Wohnhäuser prägten die Gassen. Nach der griechischen Unabhängigkeit 1832 und der Erhebung Athens zur Hauptstadt wandelte sich das Viertel: Neoklassizistische Stadtvillen entstanden, wohlhabende Familien zogen ein, und Plaka wurde zum gehobenen Wohnviertel.
Im 20. Jahrhundert folgte eine turbulente Phase. In den 1960er- und 1970er-Jahren übernahmen Tavernen mit Live-Musik, Bars und Nachtclubs die Gassen – Plaka wurde zum lautstarken Vergnügungsviertel Athens. Erst in den 1980er-Jahren griff die Stadtverwaltung durch: Die meisten Nachtlokale mussten schließen, die Fußgängerzonen wurden ausgebaut und die historische Bausubstanz unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist Plaka ein lebhaftes, aber deutlich gezähmtes Touristenviertel mit einer guten Mischung aus Restaurants, kleinen Museen, Souvenirläden und echtem Wohnleben in den oberen Gassen.
Anafiotika – die Kykladeninsel auf dem Festland
Die Geschichte von Anafiotika ist eine der charmantesten Erzählungen Athens. In den 1840er-Jahren holte König Otto Arbeiter von der kleinen Kykladeninsel Anafi nach Athen, um den neuen Königspalast (das heutige Parlamentsgebäude am Syntagma-Platz) zu bauen. Die Handwerker – Steinmetze und Maurer von Beruf – suchten eine Unterkunft nahe der Baustelle und taten, was sie am besten konnten: Sie bauten sich eigene Häuser, und zwar genau so, wie sie es von ihrer Heimatinsel kannten.
Am steilen Nordhang der Akropolis entstand so über Nacht (wortwörtlich – ein altes griechisches Gesetz besagte, dass ein Haus, dessen Dach vor Sonnenaufgang stand, nicht mehr abgerissen werden durfte) ein kleines Kykladendorf: weiß getünchte Würfelhäuser, enge Treppen statt Straßen, blaue Fensterläden und Blumentöpfe an jeder Ecke. Auf dem Höhepunkt lebten hier rund 300 Familien. Heute sind noch etwa 45 Häuser erhalten – viele davon bewohnt. Anafiotika ist kein Museum, sondern ein echtes, lebendiges Wohnviertel.
Sehenswürdigkeiten in Plaka
Adrianou-Straße
Die Adrianou (Hadrian-Straße) ist die älteste durchgehend genutzte Straße Athens und die Hauptachse von Plaka. Sie verläuft parallel zum Nordhang der Akropolis und verbindet den Monastiraki-Platz im Westen mit dem Hadrianstor im Osten. Tagsüber reihen sich Souvenirläden, Cafés und Tavernen aneinander; abends wird sie zur Flaniermeile mit Straßenmusikern und Blick auf die beleuchtete Akropolis.
Lysikrates-Denkmal
In den oberen Gassen von Plaka steht das Denkmal des Lysikrates aus dem Jahr 334 v. Chr. – der einzige vollständig erhaltene choregische Dreifuß der Antike. Chorege Lysikrates ließ es errichten, um seinen Sieg bei den Dionysos-Festspielen zu feiern. Das elegante Rundmonument mit seinen korinthischen Halbsäulen ist ein unterschätztes Juwel, an dem die meisten Touristen vorbeieilen.
Byzantinische Kirchen
Plaka beherbergt einige der ältesten Kirchen Athens. Besonders sehenswert sind die Kapnikarea-Kirche (11. Jahrhundert) mitten auf der Ermou-Straße, die Panagia Gorgoepikoos (Kleine Metropolis, 12. Jahrhundert) neben der großen Athener Kathedrale, und die Agii Apostoli (Kirche der Heiligen Apostel, 10. Jahrhundert) am Rand der Antiken Agora. Der Eintritt in alle Kirchen ist frei.
Museum für griechische Volkskunst
Das Museum der griechischen Volkskultur (Mouseio Ellinikis Laïkis Technis) an der Kydathinaion-Straße zeigt traditionelle Handwerkskunst, Textilien, Keramik und Festtagstrachten aus allen Regionen Griechenlands. Es gibt einen guten Einblick in das ländliche griechische Leben jenseits der antiken Hochkultur.
Jüdisches Museum Griechenlands
In der Nikis-Straße 39 dokumentiert das Jüdische Museum die über 2.300 Jahre alte jüdische Präsenz in Griechenland. Die Sammlung umfasst religiöse Artefakte, Fotografien und eine bewegende Abteilung über die Shoah, bei der rund 87 % der griechischen Juden ermordet wurden. Ein wichtiger und oft übersehener Ort.
Cine Paris – Freiluftkino mit Akropolis-Blick
Einer der magischsten Orte Athens liegt versteckt auf einem Dach in der Kydathinaion-Straße: das Cine Paris, ein Freiluftkino, das seit den 1920er-Jahren Filme unter freiem Himmel zeigt. Die Dachterrasse bietet einen spektakulären Blick auf die beleuchtete Akropolis. Von Mai bis Oktober laufen hier aktuelle Filme und Klassiker, meist im englischen Original mit griechischen Untertiteln. Ein Getränk dazu und der Abend ist perfekt.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, Vorstellungsbeginn ca. 21:00 Uhr (nach Einbruch der Dunkelheit). Eintritt ca. 8–9 €.
Anafiotika erleben
Wie du hinkommst
Anafiotika hat keine offizielle Adresse und keinen markierten Eingang – das macht den Charme aus. Der einfachste Zugang führt über die Stratonas-Straße am nordöstlichen Rand von Plaka. Folge der Straße bergauf, bis du die ersten weiß getünchten Häuser siehst. Alternativ kannst du dich von den oberen Gassen Plakas aus Richtung Akropolis-Felsen vorarbeiten. Sich ein wenig zu verirren gehört hier zum Erlebnis.
Was du dort siehst
Anafiotika ist kein Ort mit klassischen Sehenswürdigkeiten – das Viertel selbst ist die Attraktion. In den labyrinthartigen Gassen mit ihren steilen Treppen, den schneeweißen Häusern mit den bunten Türen und den Katzen, die auf jeder zweiten Fensterbbank dösen, vergisst du schnell, dass du in einer Millionenmetropole bist.
Zwei kleine byzantinische Kirchen lohnen einen kurzen Halt: die Kapelle Agios Georgios tou Vrachou (Heiliger Georg vom Felsen) am südöstlichen Rand gilt als eine der ältesten und stimmungsvollsten Kirchen der Stadt. Am westlichen Ende liegt die Kirche Agios Simeon aus dem 17. Jahrhundert mit einer Kopie der berühmten Ikone der Jungfrau Maria Kalamiotissa von der Insel Anafi.
Von den oberen Treppen von Anafiotika hast du einen der besten und ruhigsten Aussichtspunkte über Athen – deutlich weniger überlaufen als die bekannteren Panoramaplätze.
Wie lange einplanen?
Ein Spaziergang durch Anafiotika dauert 30 bis 45 Minuten. Wer fotografiert und die Atmosphäre genießt, kann leicht eine Stunde verbringen. Kombiniere den Besuch mit einem Plaka-Rundgang – die Viertel gehen nahtlos ineinander über.
Essen & Trinken in Plaka
Die goldene Regel
Meide die Restaurants mit Schleppern auf der Straße und die Lokale direkt an der Adrianou-Hauptstraße. Die besten Tavernen verstecken sich in den Seitengassen und den oberen Lagen von Plaka, wo die Touristen seltener hinkommen und die Einheimischen noch einkehren.
Typisch griechisch essen
In einer traditionellen Taverne bestellst du am besten Mezedes zum Teilen: eine Auswahl kleiner Gerichte, die in der Mitte des Tisches aufgetragen werden. Typische Mezedes sind Tzatziki, Taramosalata (Fischrogencreme), Dolmades (gefüllte Weinblätter), Saganaki (gebratener Käse), gegrillter Oktopus und Horta (Wildkräutersalat mit Zitrone und Olivenöl). Dazu ein Karaffe Hauswein oder ein Glas Tsipouro – so essen die Griechen.
Was kostet Essen in Plaka?
Plaka ist als Touristenviertel etwas teurer als andere Stadtteile, aber immer noch erschwinglich. Richtwerte für 2026:
- Griechischer Kaffee (Ellinikos Kafes): 2–3 €
- Gyros-Pita vom Imbiss: 3,50–5 €
- Mezedes-Teller (Vorspeise): 5–9 €
- Hauptgericht in einer Taverne: 10–16 €
- Abendessen mit Wein für zwei Personen: 40–60 €
Cafés & Bars
Plaka ist auch tagsüber ein hervorragender Ort für eine Kaffeepause. Die griechische Kaffeekultur ist ausgeprägt – bestelle einen Freddo Cappuccino (kalt aufgeschäumter Cappuccino, das Nationalgetränk im Sommer) oder einen traditionellen Ellinikos Kafes (griechischen Mokka). Abends verwandeln sich einige der Cafés in gemütliche Bars. Die Atmosphäre ist deutlich ruhiger als in den Ausgehvierteln Psyrri oder Gazi – ideal für einen entspannten Abend.
Praktische Tipps
Anfahrt
- Metro: Station Monastiraki (Linie 1 grün, Linie 3 blau) oder Station Akropoli (Linie 2 rot). Von beiden Stationen erreichst du Plaka in 3–5 Gehminuten.
- Zu Fuß: Plaka grenzt direkt an den Syntagma-Platz (5 Minuten), Monastiraki (3 Minuten) und die Akropolis (5 Minuten bergauf). Es ist das natürliche Bindeglied zwischen allen zentralen Sehenswürdigkeiten.
Beste Besuchszeit
- Morgens (8:00–10:00 Uhr): Die Gassen sind noch leer, das Licht ist warm und weich – perfekt zum Fotografieren, besonders in Anafiotika.
- Spätnachmittag (17:00–19:00 Uhr): Die Hitze lässt nach, die Schatten werden lang, und die Stimmung in den Gassen wird magisch.
- Abends (ab 20:00 Uhr): Die Tavernen füllen sich, Straßenmusiker spielen, und die beleuchtete Akropolis thront über allem. Die beste Zeit für ein Abendessen.
- Meiden: Die Mittagsstunden im Sommer (12:00–16:00 Uhr), wenn die Hitze in den engen Gassen unerträglich wird.
Barrierefreiheit
Plaka und insbesondere Anafiotika sind aufgrund der engen Gassen, steilen Treppen und unebenen Kopfsteinpflaster für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nur eingeschränkt zugänglich. Die Hauptstraßen Adrianou und Kydathinaion sind relativ eben, aber die oberen Gassen und Anafiotika erfordern Trittsicherheit.
Einkaufen & Souvenirs
Plaka ist einer der besten Orte für Souvenirs in Athen. In den Seitenstraßen findest du handgefertigte Ledersandalen (eine Athener Tradition), Olivenöl-Seifen, griechische Gewürze, Komboloi (Sorgenketten), Keramik und Schmuck. Vermeide die billigen Massenprodukte in den Hauptstraßen und suche stattdessen die kleineren Handwerksläden auf – die Qualität ist deutlich besser und die Preise oft verhandelbar.
Orientierung
Plaka ist kompakt. Das gesamte Viertel misst nur etwa 600 × 400 Meter. Du kannst dich kaum ernsthaft verlaufen, denn die Akropolis ist immer als Orientierungspunkt sichtbar – bergauf geht es Richtung Akropolis, bergab zurück ins Stadtzentrum. Trotzdem lohnt sich ein Offline-Stadtplan auf dem Handy, da viele Gassen so eng sind, dass sie auf Google Maps schwer zu erkennen sind.
Rundgang: Plaka & Anafiotika in 3 Stunden
Dieser Rundgang beginnt am Monastiraki-Platz und endet am Akropolis-Museum. Er lässt sich perfekt mit einem Akropolis-Besuch am Morgen oder Nachmittag kombinieren.
Station 1 – Monastiraki-Platz (Startpunkt): Orientiere dich auf dem belebten Platz mit Blick auf die Akropolis und die Tzistarakis-Moschee (heute ein Keramikmuseum). Biege in die Adrianou-Straße ein und folge ihr nach Osten.
Station 2 – Adrianou-Straße: Schlendere durch die Hauptachse von Plaka, aber lass dich immer wieder in die Seitenstraßen ziehen. In der Parallelstraße Pandrossou findest du günstigere Souvenirläden.
Station 3 – Lysikrates-Denkmal: Folge der Straße Shelley bergauf bis zum eleganten Rundbau aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Der kleine Platz davor ist ein guter Ort für eine kurze Rast.
Station 4 – Anafiotika: Von den oberen Gassen Plakas führen unscheinbare Treppen und Pfade hinauf nach Anafiotika. Lass dich treiben, folge den engen Durchgängen zwischen den weißen Häusern und genieße die Stille.
Station 5 – Aussichtspunkt: Am oberen Rand von Anafiotika erreichst du einen ruhigen Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Dächer Athens. Weniger Touristen als am Areopag-Hügel, dafür eine intimere Atmosphäre.
Station 6 – Abstieg zum Akropolis-Museum: Steige über die Treppen an der Ostseite der Akropolis hinab zur Dionysiou-Areopagitou-Straße und zum Akropolis-Museum.
Plaka mit Kindern
Plaka ist für Familien gut geeignet. Die Fußgängerzonen sind verkehrsfrei, und die Atmosphäre ist entspannt. Kinder lieben die Katzen in Anafiotika, die Straßenmusiker in der Adrianou und die Souvenirläden mit ihren bunten Auslagen. Für eine süße Pause empfehlen sich die Loukoumades-Stände – die griechischen Honigbällchen sind bei kleinen (und großen) Besuchern ein Hit.
Beachte allerdings, dass Kinderwagen in den oberen Gassen und in Anafiotika kaum nutzbar sind. Eine Trage ist hier die bessere Wahl.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Plaka und Anafiotika sind der perfekte Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Alles ist fußläufig erreichbar:
- Akropolis & Parthenon – 5 Gehminuten bergauf. → Ausführlicher Guide
- Akropolis-Museum – 5 Gehminuten südlich. → Ausführlicher Guide
- Römische Agora & Turm der Winde – 3 Gehminuten nördlich. → Ausführlicher Guide
- Antike Agora & Hephaistos-Tempel – 5 Gehminuten westlich über Monastiraki. → Ausführlicher Guide
- Tempel des Olympischen Zeus – 5 Gehminuten östlich. → Ausführlicher Guide
- Nationalgarten – 8 Gehminuten östlich über das Hadrianstor. → Ausführlicher Guide
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Lohnt sich Plaka trotz der vielen Touristen?
Ja, unbedingt. Plaka ist zwar das touristischste Viertel Athens, aber es hat seinen Charme nicht verloren. Der Trick liegt darin, die Hauptstraßen zu verlassen und die oberen Gassen zu erkunden – dort findest du ruhige Ecken, authentische Tavernen und das echte Plaka-Feeling. Besonders morgens früh und am späten Abend ist das Viertel wunderbar entspannt.
Wie unterscheiden sich Plaka und Anafiotika?
Plaka ist das größere, lebhaftere Viertel mit Geschäften, Restaurants und historischen Gebäuden. Es hat eine neoklassizistische Architektur und einen urbanen Charakter. Anafiotika ist ein winziges Wohnviertel innerhalb von Plaka, das mit seinen weiß getünchten Kykladenhäusern und engen Treppen aussieht wie ein griechisches Inseldorf. Es gibt dort keine Geschäfte oder Restaurants – nur Wohnhäuser, Blumen und Stille.
Kann ich in Plaka übernachten?
Plaka ist eine ausgezeichnete Wahl für eine Unterkunft. Die Lage ist zentral, die Atmosphäre abends charmant, und alle großen Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar. Nachteil: Die Hauptstraßen können abends laut sein (Straßenmusiker, Restaurants), und die Preise sind etwas höher als in weniger zentralen Vierteln wie Koukaki oder Kypseli.
Ist Plaka abends sicher?
Plaka gehört zu den sichersten Vierteln Athens, auch spät am Abend. Die Fußgängerzonen sind gut beleuchtet und belebt. Wie überall in Großstädten solltest du auf Taschendiebe achten, besonders auf der Adrianou-Straße und rund um den Monastiraki-Platz.
Was ist die Adrianou-Straße?
Die Adrianou (Hadrian-Straße) ist die älteste durchgehend genutzte Straße Athens und die Hauptachse von Plaka. Sie verbindet den Monastiraki-Platz mit dem Hadrianstor und ist gesäumt von Cafés, Restaurants und Souvenirläden. Abends wird sie zur Flaniermeile mit Straßenmusikern.
Wie lange brauche ich für Plaka und Anafiotika?
Ein gemütlicher Rundgang durch beide Viertel dauert 2 bis 3 Stunden. Mit Café-Pausen, Einkaufen und einem Mittagessen kannst du leicht einen halben Tag oder mehr in Plaka verbringen. Anafiotika allein braucht 30 bis 45 Minuten.
Ist Anafiotika mit dem Kinderwagen erreichbar?
Nein. Die engen Treppen und unebenen Pfade machen einen Besuch mit Kinderwagen unmöglich. Eine Babytrage oder ein Tragetuch ist die bessere Wahl. Plaka selbst ist auf den Hauptstraßen mit Kinderwagen begehbar, aber die oberen Gassen haben ebenfalls Treppen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für Fotos in Anafiotika?
Das beste Licht hast du morgens zwischen 8:00 und 10:00 Uhr, wenn die Sonne die weißen Häuser warm anstrahlt und die Gassen noch menschenleer sind. Am späten Nachmittag (ca. 17:00–18:30 Uhr) sorgt das Seitenlicht für stimmungsvolle Schatten und Kontraste.
Gibt es geführte Touren durch Plaka?
Ja, verschiedene Anbieter bieten geführte Rundgänge durch Plaka und Anafiotika an, oft in Kombination mit einem Abendessen in einer lokalen Taverne. Deutschsprachige Touren sind über Plattformen wie GetYourGuide buchbar. Alternativ erkundet sich das Viertel hervorragend auf eigene Faust – verlaufen ist praktisch unmöglich.
Kann ich Plaka und die Akropolis am selben Tag besuchen?
Auf jeden Fall – das ist sogar die ideale Kombination. Besuche die Akropolis früh am Morgen (erstes Zeitfenster ab 8:00 Uhr), steige danach durch Plaka und Anafiotika hinab, iss in einer Taverne zu Mittag und besuche am Nachmittag das Akropolis-Museum. So hast du die wichtigsten Highlights Athens an einem einzigen Tag erlebt.
Was ist das Cine Paris?
Das Cine Paris ist ein legendäres Freiluftkino auf einer Dachterrasse in der Kydathinaion-Straße in Plaka. Es zeigt von Mai bis Oktober Filme unter freiem Himmel mit direktem Blick auf die beleuchtete Akropolis. Die Geschichte des Kinos reicht bis in die 1920er-Jahre zurück. Der Eintritt kostet ca. 8–9 €. Ein absolutes Muss für laue Sommerabende in Athen.
Welche Sehenswürdigkeiten kann ich von Plaka aus zu Fuß erreichen?
Von Plaka aus erreichst du praktisch alle zentralen Sehenswürdigkeiten Athens in unter 10 Gehminuten: die Akropolis, das Akropolis-Museum, die Antike Agora, die Römische Agora mit dem Turm der Winde, den Tempel des Olympischen Zeus, den Nationalgarten und den Syntagma-Platz mit der Wachablösung.





